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Was ist, wenn meine Angehörigen mich betreuen?

Die Pflegebedürftigkeit bringt Veränderungen mit sich. Für Sie und Ihre Angehörigen. Auch dann, wenn Ihr Partner, die Kinder oder andere Vertraute Ihnen helfen und die Betreuung übernehmen. Meist geht das in den gewohnten vier Wänden. Manchmal wird aber auch gemeinsam ein neues Zuhause bezogen, das besser für die häusliche Pflege geeignet ist.

Wenn es Ihrem Partner oder einer anderen vertrauten Person möglich ist, Sie zu unterstützen, müssen alle Beteiligten bereit sein, umzudenken. Eingespielte Rollen können sich wandeln. Partnerschaftliche Gewohnheiten können sich verändern. Sie und Ihre Pflegehilfe müssen lernen, mit Ihren Gefühlen und Ängsten umzugehen. Es ist wichtig, sich darauf vorzubereiten, dass die häusliche Pflege trotz bester Absichten auch zu Konflikten führen kann. Es gibt Zeiten, die anstrengend sind, und Zeiten mit schönen Augenblicken. Versuchen Sie von Anfang an, realistisch zu planen. Das ist besser, als Erwartungen zu haben, die am Ende enttäuscht werden.

Es empfiehlt sich, frühzeitig an professionelle Hilfe zu denken, die einen Teil der Betreuung übernehmen kann. Bevor sich Konflikte entwickeln oder gesundheitliche Probleme bei Ihrer Pflegehilfe entstehen. Denn häufig geraten die Pflegenden an die Grenzen der Belastbarkeit. Auch wenn sie die Aufgabe gerne übernehmen.

Wie die finanzielle Seite der professionellen Hilfe aussieht, erfahren Sie, wenn Sie die nächsten Fragen anklicken.