Seite drucken

Wie finde ich mich in der neuen Umgebung eines Heims zurecht?

Wenn Sie vor dem Umzug die Gelegenheit hatten, das Heim zu besuchen und es ausführlich zu erkunden, wissen Sie schon, was Sie erwartet. Sie haben wahrscheinlich die Heimleitung und das Personal kennengelernt und vielleicht auch einige Bewohner. Wenn Sie die Gelegenheit hatten, vor dem Einzug eine Weile zur Probe zu wohnen und die Abläufe kennenzulernen, werden Sie sich umso schneller in den Räumlichkeiten zurechtfinden.

In der Regel werden Sie bei Ihrem Einzug in einem guten Heim von der Heimleitung begrüßt.
Ihnen wird das Haus gezeigt und Sie werden der Tischgemeinschaft vorgestellt. Der Heimbeirat wird Sie besuchen und Ihnen bei Fragen Rede und Antwort stehen.

Die Eingewöhnung wird Ihnen leichter fallen, wenn Sie Möbel und Gegenstände mitbringen können, die Ihnen vertraut sind. Und wenn Sie Ihre Gewohnheiten beibehalten können. Zum Beispiel Ihren Tagesrhythmus oder Ihre Lieblingsbeschäftigung. Dazu gehört auch, Ihren Arzt frei wählen zu können. Falls Sie nicht mehr von Ihrem Hausarzt betreut werden können.

Die Eingewöhnungszeit ist bei jedem Menschen sehr unterschiedlich. Einige Wochen vergehen in der Regel, ehe Sie sich in Ihrem neuen Zuhause heimisch fühlen. Hilfreich ist es, die sozialen und kulturellen Angebote des Heims wahrzunehmen und Kontakte zu Mitbewohnern zu knüpfen.

Positive Erfahrungen werden Sie von Anfang an machen: Dazu gehört auf jeden Fall das Gefühl, verlässlich versorgt und betreut zu werden. Ihre Umgebung ist ganz auf Ihre Bedürfnisse ausgerichtet, mit barrierefreien Wegen und weiteren Vorteilen eines seniorengerechten Hauses. Sie sind zudem von Pflichten im Haushalt befreit. Und vielleicht auch von Konflikten, die manchmal mit pflegenden Angehörigen zuhause entstehen. Darüber hinaus haben Sie die Chance, neue Bekanntschaften zu machen und das Leben in der Gemeinschaft zu genießen.